Carolin Emcke

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Carolin Emcke, 1967 in Mühlheim an der Ruhr/Deutschland geboren, promovierte im Bereich Philosophie über den Begriff Kollektiver Identitäten. Beruflich orientierte sie sich vielseitig: Nach acht Jahren als Redakteurin beim Spiegel und als Auslandsredakteurin in Krisengebieten, war sie 2003/2004 als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University tätig. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist sie Kuratorin und Moderatorin der monatlichen Diskussionsveranstaltung „Streitraum“ an der Schaubühne Berlin. Seit 2007 arbeitet sie als Publizistin und internationale Reporterin für die ZEIT, u.a. in Israel, Ägypten und den USA. Als Publikationen erschienen Kollektive Identitäten – sozialphilosophische Grundlagen (2000), Von den Kriegen – Briefe an Freunde (2004) und Stumme Gewalt – Nachdenken über die RAF (2008).

In Vorträgen und Seminaren beschäftigt sich Carolin Emcke mit Themen wie Globalisierung, kulturelle Identität, Zeugenschaft und Theorien der Gewalt. Außerdem kuratiert sie Veranstaltungen wie zuletzt zusammen mit dem Historiker Valentin Groebner die Thementage „Krieg erzählen“ im Berliner Haus der Kulturen der Welt im Februar 2014.

Auszeichnungen: 2005 Politisches Buch der Friedrich-Ebert-Stiftung, 2006 Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises, 2008 Theodor-Wolff-Preis


Carolin Emcke, born 1967 in Mülheim on the Rhine-Ruhr/Germany, has a doctorate in philosophy. Her career spans a wide arc: after eight years as an international reporter in conflict areas for the magazine Der Spiegel, she was hired as a visiting lecturer in political theory at Yale University from 2003-2004. She has been curating and hosting the monthly discussion forum Streitraum at the Schaubühne in Berlin since 2004. She has been working as a publicist and international reporter for DIE ZEIT newspaper since 2007, focusing on Israel, Egypt and the USA. Her publications include, Kollektive Identitäten – sozialphilosophische Grundlagen (2000; tr.: Collective Identities), Von den Kriegen – Briefe an Freunde (2004; engl. Echoes of Violence: Letters from a War Reporter, 2007) and Stumme Gewalt – Nachdenken über die RAF (2008; tr.: Silent Violence, 2008).

Carolin Emcke lectures and teaches about globalization, cultural identity, testimony, and theories of violence. She also curates cultural programs, including most recently, Narrating War, with historian Valentin Groebner at the Haus der Kulturen der Welt in February 2014.

Awards: Political Book of the Friedrich- Ebert -Foundation (2005), Ernst Bloch Förderpreis (2006), Theodor Wolff Prize (2008)