Janne Teller

Janne Teller

© Jean-Luc Bertini

Janne Teller, geboren 1964 in Kopenhagen/Dänemark, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und der UNO auf der ganzen Welt, insbesondere in Afrika, bevor sie sich ab 1995 ganz dem Schreiben widmete. In ihrem Werk, das verschiedene Genres umfasst, kreist sie stets um existenzielle Fragen und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Auf Deutsch erschienen zuletzt die Kurz- geschichtensammlung Alles – Worum es geht (2013) und die Romane Komm (2008) und Europa – Alles was dir fehlt (2004). Janne Teller schreibt zudem Jugendbücher; das letzte Jugendbuch Nichts – Was im Leben wichtig ist (2000) wurde ein international diskutierter Publikumserfolg. Auch Essays gehören zu ihrem Werk, wie etwa ihr Text Europa, wer bist du? Wer möchtest du sein? (2012), in dem sie sich mit der europäischen Identität auseinandersetzt.

Janne Teller war im Dezember 2013 eine der Initiatoren des internationalen Aufrufs zur Verteidigung der Demokratie im Digitalen Zeitalter. Im Januar 2014 wurde sie außerdem in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen.

Auszeichnungen: 2001 Jugendbuchpreis des dänischen Kulturministeriums, 2008 Le Prix Libbylit


Janne Teller, born 1964 in Copenhagen / Denmark, was an international conflict consultant for the EU and the UN, based primarily in Africa, before devoting herself entirely to writing in 1995. Her work spans a variety of genres and focuses on existential questions and socially critical themes that often spark controversial debate. Her short story collection Alles – Worum es geht (2013; tr.: Everything) and the novels Kom (2008; tr.: Come) and Kattens Tramp (2004, tr.: Europe – All that you lack) have all been published in German. Janne Teller also writes books for young people, including most recently, Nothing (2000; English translation in 2010) which was an international success and translated into English. She also writes essays, including Europe, who are you? (2012) which focuses on European identity.

Awards: Youth Book Prize of the Danish Cultural Ministry (2001); Le Prix Libbylit (2008)